EU-Programm+, Projekt "Transnational Approaches and Multi-Perspective Methods in History Teaching" (01.09.2020 - 31.08.2023)

Das Projekt „Transnationale Ansätze und multi-perspektivische Methoden in der Geschichtsvermittlung“ beschäftigt sich mit transnationalen, multiperspektivischen Zugängen zu europäischer Geschichte und zielt darauf ab, historisches Lernen in Europa zu fördern, indem gemeinsame Erfahrungen aber auch unterschiedliche Sichtweisen auf europäische Entwicklungen und Ereignisse in Beziehung gesetzt werden. Das Projekt will transnationale Geschichtsdarstellungen fördern, die multiple Identitätskonstruktionen zulässt beziehungsweise überhaupt erst ermöglicht. Die Europäische Union ist ein Werk historischer „Grenzüberschreitung“. Das Projekt möchte Best-Practice Modelle entwickeln und für die Geschichtsvermittlung im Schulunterricht und in der Erwachsenenbildung bereitstellen, die einen multiperspektivischen Umgang mit komplexen historischen Ereignissen eröffnen. Ziel ist es, an einem Narrativ einer gemeinsamen europäischen Geschichte zu arbeiten, das einende und entzweiende Erinnerungen bewahrt und zugleich die Neuverhandlung insbesondere von dichotomischen „Sieger/Verlierer“- Darstellungen zulässt. Denn in der Geschichtsvermittlung spielt die Gewinner/Verlierer bzw. Täter/Opfer-Perspektive eine zentrale Rolle. Aktuell gibt es – nicht nur in Europa – vermehrt Tendenzen zu einer Rückbesinnung auf das „Nationale“, die sich auf demokratische Prinzipien, den Umgang mit Teilhabe und Integration, Antidiskriminierung und Antisemitismus auswirkt. Das Projekt greift gesellschaftspolitische Ereignisse der europäischen Vergangenheit auf, um zu untersuchen, wie sie aus unterschiedlichen nationalen Blickwinkeln bzw. aus der Perspektive z.B. von ethnischen Minderheiten dargestellt werden und sucht nach neuen mehrdimensionalen Vermittlungsformen im Bildungsbereich. Wie aber kann Geschichte in einem transnationalen Geflecht wie der Europäischen Union dargestellt werden? Wie können Minderheiten, Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung und in ihrer Teilhabe beschränkte Menschen ihre Geschichte in ein europäisches Narrativ einbringen? Wie kann das Verständnis für eine transnationale Geschichtsdarstellung bei jenen BürgerInnen geweckt werden, die sich vorwiegend auf nationale Narrative und Bilder beziehen? Da eine offene Form der Geschichtsbetrachtung den Lebenszusammenhängen vieler Menschen in Europa mehr entspräche, möchten wir mittels wissenschaftlicher Methoden, formaler, non-formaler und informeller Bildungsansätze sowie künstlerischer Ausdrucksformen ein vielfältiges Portfolio von Lehr- und Lernmaterialien für die Erwachsenenbildung, die Pädagogik, die Lehreraus- und -fortbildung sowie die Kunst- und Kulturvermittlung ausarbeiten.

→ Pressetext in "seemoz"

→ Pressetext in "akzent"


EU Programm Erasmus+, Projekt "Catch the Balance" (01.12.2018 - 30.11.2020, verlängert bis 31.08.2021)

Das EU-Projekt "Catch the Balance" fördert die Konzentration und Aktivierung der teilnehmenden Personen im Bereich von Kultur ganz allgemein und besonders im Bereich der non-formalen Bildung. Indem ein Austausch von bewährten Methoden zwischen den Pädagogen der Partnerinstitutionen und unseren erwachsenen Schülern praktiziert wird, werden die Aktivitäten des non-formalen Lernens erweitert.

Im Rahmen dieser Partnerschaft werden drei Workshops „Learning Training Teaching“ organisiert, in denen Techniken des non-formalen Lernens trainiert werden. Dazu finden vier Meetings statt, die die Arbeit in den Workshops kontrollieren und beurteilen. Zwischen den Trainings werden die Partner, die in den Workshops entwickelten Methoden vor Ort in ihren Institutionen umsetzen.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer:

→ Catch the Balance


Und auf der Website des EU-Projektes:

→ EU Programm Erasmus+, Action KA2 Strategic Partnership, Project "Catch the Balance"


Club der Geschäftsfrauen Konstanz

"Frauen schaffen ander(e)s"

Der "Club der Geschäftsfrauen Konstanz" hat sich am 25.02.2014 auf einer Sitzung um 18.00 Uhr beim „Nähwerk“, Kreuzlingerstr. 7, 78462 Konstanz gegründet und sich am 05.03.2015 auf die Carta zur Qualität des Netzwerkes geeinigt.

→ Carta


Momentan umfasst der Club folgende 16 Mitglieder...

→ Club der Geschäftsfrauen Konstanz